Allgemeine Geschäftsbedingungen mit Kundeninformationen

1. Geltungsbereich

1.1

Für die Geschäftsbeziehung zwischen

Heinrich Dickel Wollspinnerei und Strickerei
Inhaber: Dipl.-Ing. Klaus Dickel
Somplarer Straße 18
59969 Hallenberg
Deutschland

– nachfolgend „Verkäufer“ –

und dem jeweiligen Kunden – nachfolgend „Kunde“ – gelten die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen in ihrer zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Fassung.

1.2

Verbraucher im Sinne dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.

Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

1.3

Abweichende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, sofern der Verkäufer ihrer Geltung nicht ausdrücklich zugestimmt hat.

1.4

Bei Fragen, Reklamationen und Beanstandungen erreichen Sie uns unter:

Telefon: 02984 8336
E-Mail: klaus.dickel@sauerlandwolle.de


2. Angebote und Produktbeschreibungen

2.1

Die Darstellung der Produkte im Onlineshop stellt noch kein rechtlich bindendes Angebot zum Abschluss eines Kaufvertrages dar, sondern eine Aufforderung an den Kunden, eine Bestellung abzugeben.

2.2

Die wesentlichen Eigenschaften der angebotenen Waren ergeben sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung.

2.3

Bei Naturprodukten und handwerklich gefertigten Waren können geringfügige Abweichungen insbesondere hinsichtlich Farbe, Struktur, Form oder sonstiger natürlicher Eigenschaften auftreten, soweit diese für den Kunden zumutbar sind und die vereinbarte Beschaffenheit der Ware nicht beeinträchtigen.

2.4

Irrtümer in Produktbeschreibungen oder Preisangaben bleiben vorbehalten. Bereits geschlossene Verträge bleiben hiervon unberührt.


3. Bestellvorgang und Vertragsschluss

3.1

Der Kunde kann Produkte aus dem Sortiment des Verkäufers auswählen und in den Warenkorb legen.

Im Warenkorb kann der Kunde seine Produktauswahl überprüfen und ändern oder Produkte entfernen.

Über die entsprechende Schaltfläche gelangt der Kunde anschließend zum Bestellvorgang.

3.2

Vor Abgabe der Bestellung werden dem Kunden die wesentlichen Bestelldaten nochmals angezeigt. Der Kunde kann seine Eingaben vor Abgabe der Bestellung überprüfen und korrigieren.

3.3

Durch Betätigung der Schaltfläche, mit der die Bestellung abgeschlossen wird, gibt der Kunde eine verbindliche Bestellung der im Warenkorb enthaltenen Waren ab.

Die Schaltfläche wird so beschriftet, dass eindeutig erkennbar ist, dass mit der Bestellung eine Zahlungspflicht verbunden ist.

3.4

Nach Eingang der Bestellung erhält der Kunde eine automatische Eingangsbestätigung per E-Mail, in der die Bestellung nochmals aufgeführt wird.

Diese automatische Eingangsbestätigung bestätigt zunächst lediglich den Eingang der Bestellung und stellt noch keine Annahme des Vertragsangebots dar, soweit sich aus der E-Mail nicht ausdrücklich etwas anderes ergibt.

3.5

Der Kaufvertrag kommt zustande, wenn der Verkäufer die Bestellung ausdrücklich annimmt, insbesondere durch:

  • eine ausdrückliche Auftragsbestätigung,
  • eine Zahlungsaufforderung bei vereinbarter Vorkasse,
  • Versand der Ware,
  • Mitteilung über den Versand der Ware oder
  • eine sonstige eindeutige Annahmeerklärung.

4. Preise und Versandkosten

4.1

Alle im Onlineshop angegebenen Preise sind Gesamtpreise und enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer, soweit Umsatzsteuer anfällt.

4.2

Zusätzlich können Versandkosten anfallen.

Die jeweiligen Versandkosten werden dem Kunden vor Abgabe der Bestellung im Onlineshop angezeigt.

4.3

Soweit Waren nach Gewicht, Volumen, Länge oder Fläche angeboten werden und eine gesetzliche Pflicht zur Angabe eines Grundpreises besteht, wird der Grundpreis entsprechend den gesetzlichen Vorgaben angegeben.


5. Zahlungsbedingungen

5.1

Die jeweils verfügbaren Zahlungsarten werden dem Kunden im Onlineshop spätestens zu Beginn des Bestellvorgangs angezeigt.

5.2

Soweit Zahlung per Banküberweisung bzw. Vorkasse angeboten wird, erhält der Kunde die erforderlichen Bankdaten und Zahlungsinformationen im Zusammenhang mit seiner Bestellung.

5.3

Bei vereinbarter Vorkasse erfolgt die Lieferung grundsätzlich erst nach vollständigem Zahlungseingang.

5.4

Ist kein anderer Zeitpunkt vereinbart, ist der Rechnungsbetrag entsprechend den im Bestellvorgang bzw. in der Zahlungsaufforderung angegebenen Bedingungen fällig.

5.5

Kommt der Kunde mit einer Zahlung in Verzug, gelten die gesetzlichen Vorschriften.


6. Lieferung und Warenverfügbarkeit

6.1

Die Lieferung erfolgt an die vom Kunden angegebene Lieferanschrift.

6.2

Die verfügbaren Liefergebiete und etwaige Lieferbeschränkungen werden dem Kunden im Onlineshop mitgeteilt.

6.3

Die jeweilige Lieferzeit ergibt sich aus der Produktbeschreibung oder den Angaben im Bestellprozess.

6.4

Soweit Zahlung per Vorkasse vereinbart wurde, beginnt die Lieferfrist grundsätzlich mit Eingang des vollständigen Rechnungsbetrages, soweit im Einzelfall nichts anderes angegeben ist.

6.5

Ist ein bestellter Artikel ausnahmsweise nicht verfügbar, wird der Verkäufer den Kunden hierüber unverzüglich informieren.

Ist die Leistung dauerhaft unmöglich, wird eine gegebenenfalls bereits erhaltene Gegenleistung unverzüglich zurückerstattet.

6.6

Scheitert die Zustellung aufgrund einer vom Kunden zu vertretenden falschen oder unvollständigen Lieferanschrift oder weil der Kunde die Annahme der ordnungsgemäß angebotenen Lieferung unberechtigt verweigert, gelten die gesetzlichen Vorschriften.


7. Sonderanfertigungen und individuell angefertigte Waren

7.1

Soweit Produkte nach individuellen Vorgaben des Kunden angefertigt oder eindeutig auf dessen persönliche Bedürfnisse zugeschnitten werden, wird hierauf in der jeweiligen Produktbeschreibung oder im Zusammenhang mit der Bestellung hingewiesen.

7.2

Bei Verträgen über Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf dessen persönliche Bedürfnisse zugeschnitten sind, kann das gesetzliche Widerrufsrecht ausgeschlossen sein.

Maßgeblich sind die gesetzlichen Voraussetzungen und die gesonderte Widerrufsbelehrung.


8. Widerrufsrecht für Verbraucher

Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu.

Einzelheiten zum Widerrufsrecht, zu dessen Ausübung sowie zu etwaigen gesetzlichen Ausschlüssen ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung des Verkäufers.

Der Verkäufer stellt außerdem eine elektronische Widerrufsfunktion bereit, soweit dies gesetzlich erforderlich ist.


9. Eigentumsvorbehalt

Bis zur vollständigen Bezahlung bleibt die gelieferte Ware Eigentum des Verkäufers.


10. Mängelhaftung

10.1

Für Mängel der gelieferten Ware gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte.

10.2

Eine zusätzliche Garantie besteht nur, wenn eine solche ausdrücklich für das jeweilige Produkt eingeräumt wurde.

Eine Garantie lässt die gesetzlichen Gewährleistungsrechte unberührt.


11. Haftung

11.1

Der Verkäufer haftet unbeschränkt:

  • bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit,
  • bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,
  • nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes,
  • soweit eine Garantie übernommen wurde,
  • bei arglistig verschwiegenen Mängeln.

11.2

Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht haftet der Verkäufer nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.

Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

11.3

Im Übrigen ist die Haftung bei leicht fahrlässigen Pflichtverletzungen ausgeschlossen.

11.4

Die vorstehenden Haftungsregelungen gelten entsprechend für die gesetzlichen Vertreter, Arbeitnehmer und Erfüllungsgehilfen des Verkäufers.


12. Speicherung des Vertragstextes und Vertragsbestätigung

12.1

Der Kunde kann die Bestelldaten vor Abgabe seiner Bestellung über die Druckfunktion seines Browsers speichern oder ausdrucken.

12.2

Nach Abschluss der Bestellung erhält der Kunde eine Bestätigung des Vertrages bzw. die für den Vertrag maßgeblichen Informationen auf einem dauerhaften Datenträger, insbesondere per E-Mail, innerhalb der gesetzlichen Frist.

Bei Fernabsatzverträgen muss die Vertragsbestätigung innerhalb angemessener Frist nach Vertragsschluss, spätestens jedoch bei Lieferung der Ware, zur Verfügung gestellt werden.

12.3

Der Verkäufer speichert die Bestelldaten im Rahmen der gesetzlichen und betrieblichen Aufbewahrungspflichten.

Sofern ein Kundenkonto eingerichtet wurde und diese Funktion zur Verfügung steht, kann der Kunde seine Bestellungen dort einsehen.


13. Aufrechnung und Zurückbehaltungsrecht

13.1

Der Kunde ist zur Aufrechnung berechtigt, soweit seine Gegenansprüche unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind.

13.2

Der Kunde kann ein Zurückbehaltungsrecht ausüben, soweit dieses auf Ansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis beruht.

Gesetzlich zwingende Rechte des Verbrauchers bleiben unberührt.


14. Anwendbares Recht

14.1

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

14.2

Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als dadurch nicht der Schutz entzogen wird, der ihnen durch zwingende Bestimmungen des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts gewährt wird.


15. Gerichtsstand

Ist der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist – soweit gesetzlich zulässig – Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis der Sitz des Verkäufers.


16. Vertragssprache

Die für den Vertragsschluss zur Verfügung stehende Sprache ist Deutsch.


17. Verbraucherstreitbeilegung

Der Verkäufer ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

Der frühere Hinweis auf die EU-Plattform zur Online-Streitbeilegung ist nicht mehr erforderlich. Die zugrunde liegende EU-Verordnung wurde mit Wirkung zum 20. Juli 2025 aufgehoben und die Plattform eingestellt.

Soweit § 36 VSBG auf den Verkäufer Anwendung findet, ist die Information darüber, ob eine Teilnahme an Verbraucherschlichtungsverfahren erfolgt, auf der Website und zusammen mit den AGB bereitzustellen. Unternehmen mit zehn oder weniger Beschäftigten zum 31. Dezember des Vorjahres sind von dieser allgemeinen Informationspflicht nach § 36 Abs. 1 Nr. 1 VSBG ausgenommen.


Stand: September 2026


 

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